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Steuern / Einkommensteuer 
Donnerstag, 23.09.2021

Corona-Krise: Konsultationsvereinbarung mit den Niederlanden zum fünften Mal verlängert- Grenzpendler Deutschland/Niederlande

Die Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande vom 06.04.2020 zur Entlastung von Grenzpendlern im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie wurde zum fünften Mal verlängert – nunmehr bis zum 31.12.2021. Hierauf macht das Bundesministerium der Finanzen aufmerksam (Az. IV B 3 – S-1301-NDL / 20 / 10004 :001).

Hintergrund

Es wurde vereinbart, dass die Arbeitstage der Grenzgänger, die wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie von Zuhause aus arbeiten müssen, wie normale Arbeitstage in den Niederlanden behandelt werden.

Dabei ist zu beachten, dass für Arbeitstage, die unabhängig von diesen Maßnahmen im Homeoffice oder in einem Drittstaat verbracht worden wären, diese Tatsachenfiktion nicht gilt. Insbesondere gilt sie nicht, wenn die Arbeitnehmer laut arbeitsvertraglicher Regelungen grundsätzlich im Homeoffice tätig sind.

Diejenigen, die diese Tatsachenfiktion nutzen möchten, benötigen eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Diese gilt nur, soweit der jeweilige Arbeitslohn, der auf die Arbeitstage im Homeoffice entfällt, von dem Vertragsstaat, in dem die Arbeitnehmer ihre Tätigkeit ohne die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ausgeübt hätten, tatsächlich besteuert – also in die Bemessungsgrundlage einbezogen – wird.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.